Vorgarten eines Gewerbeobjektes in Weimar

Ein mutiges Unternehmen macht den Anfang

 Der Beginn jeder großflächigen und üppigen Pflanzung ist ein mutiger Grundstücksbesitzer. Denn nur wer Fläche für Pflanzen anbietet kann geradezu von den Pflanzen überwältigt werden. Ersteinmal mag es sehr ungewöhnlich klingen in einem Gewerbegebiet eine so große Staudenpflanzung zu realisieren. Aber nach dem ersten Jahr hat es sich schon gelohnt. Die bunte Blütenpracht zaubert selbst an den verregnetesten Tagen ein Lächeln bei den Mitarbeitern oder Passanten.

Der Vorteil von großflächigen Pflanzungen

In großflächigen Pflanzungen kann ein viel breiteres Spektrum an Stauden verwendet werden. So sind eingige Stauden wie die Duftnessel Agastache rugosa ‘Black Adder’ für Ränder und schmale Pflanzstreifen ungeeignet, weil sie als Schaftstaude unten verkahlen. Mit den richtigen Pflanzpartnern wie Katzenminze oder Steppen-Salbei lässt sich dies jedoch sehr gut kaschieren. Außerdem sollten auch höhere Stauden und Gräser wie das Garten-Reitgras oder die Iris verwendet werden um eine abwechslungsreiche Höhenstaffelung zu erzielen.

Staudenkombination mit Iris 'Lovely Again', Steppensalbei 'Caradonna', Euphorbia polychroma und Blutberberitze im Juni

Die Ränder von Staudenbeeten

Ein besonderes Augenmerk lege ich immer auf die Ränder. Denn für mich gilt hier ein gutes Bild braucht einen Rahmen. Wenn der Rahmen stimmt kann es auch im Bild etwas bunter sein. Bei dieser Pflanzung stehen am Rand vor allem das Teppich-Schleierkraut ‘Pink Star’, die Katzenminze ‘Walkers Low’, Lavendel ‘Hidcote Blue’, die Gold-Wolfsmilch und die Kissen-Aster ‘Blauer Gletscher’.

Dynamische Entwicklung

 Eines sollte man bei Staudenplanzungen nie vergessen: Sie sind äußerst dynamisch. Wahrscheinlich wird die Pflanzung jedes Jahr etwas anders aussehen. Zum einen sind manche Pflanzen wie die Prachtkerze eher kurzlebig und werden nach 2-3 Jahren Standzeit absterben. Wenn der Standort jedoch zusagt, wird sie sich an anderer Stelle wieder versamen. Ebenso ist es bei der Akelei, der dem ein oder anderem Gartenbesitzer auch schon zu aufdringlich wurde. 

Insektenfreundlicher bleicher Scheinsonnenhut Echinacea pallida im Juni
Malerisches Federgras Stipa tenuissima mit Steppen-Salbei 'Caradonna und dem patagonischen Eisenkraut Verbena bonariensis
Pflegeleichte und insektenfreundliche Vorgartenbepflanzung in der Sonne in Weimar mit Lavandula angustifolia 'Hidcote Blue'

Ein Auszug aus der Pflanzenauswahl

Gehölze

Feuerdorn – Pyracantha ‘Soleil d‘Or’ und ‘Red Column’
Europäische Eibe – Taxus baccata
Rispen-Hortensie – Hydrangea paniculata ‘Early Sensation’, ‘Limelight’ und ‘Wim’s Red’
Wald-Hortensie – Hydrangea arborescens ‘Annabelle’

Leitstauden

Blauraute – Perovskia atriplicifolia ‘Blue Spire’
Hohe Bart-Iris – Iris x barbata-elatior ‘Lovely Again’
Duftnessel – Agastache rugose ‘Black Adder’
Weiße Königskerze – Verbascum nigrum ‘Album’

Gräser

Garten-Reitgras – Calamagrostis x acutiflora ‘Karl Foerster’
Chinaschilf – Miscanthus sinsensis ‘Gracilimus’
Feder-Gras – Stipa tenuissima
Wald-Schmiele – Deschampsia cespitosa ‘Goldschleier’

Geophyten

Blausternchen – Scilla sibirica
Zwergiris – Iris reticulata
Krokus – Crocus chrysanthus ‘Cream Beauty’
Trompetennarzisse – Narcisissus ‘Mount Hood’
Viridiflora-Tulpe – Tulipa ‘Spring Green’
Zierlauch – Allium aflatunense ‘Purple Sensation’
Zierlauch – Allium caeruleum
Kugel-Lauch – Allium spaerocephalum
Engelstränennarzissen – Narchissus triandrus ‘Thalia’

Farbiger Dreiklang mit dem Riesen-Federgras Stipa gigantea dem Schleierkraut 'Pink Star' und der Katzenminze 'Walkers Low'
die gefüllte Akelei 'Blue'Barlow' als Füllstaude in der Staudenpflanzung im Juni
Blick auf den Vorgarten mit einer Linde und der Staudenbepflanzung mit Iris 'Lovely Again', Steppensalbei 'Caradonna' und Blutberberitze
Prachtkerze Gaura lindheimeri mit dem Schleierkraut 'Pink Star' und Katzenminze 'Walkers Low'

Ich bin Vanessa und plante bereits
während meines Studiums zur Landschaftsarchitektin zusammen mit Gartenbaubetrieben Privatgärten und Pflanzungen. Derzeit lehre und forsche ich an der TU Dresden im Lehrgebiet Pflanzenverwendung.

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